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Südwest-Wirtschaft bereitet sich auf möglichen Gasmangel vor

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In der vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine ausgelösten Energiekrise bereitet sich die Wirtschaft im Südwesten intensiv auf einen möglichen Gasmangel vor. „Was das Energiesparen betrifft, drehen unsere Mitgliedsunternehmen derzeit jeden Stein um“, sagte Wolfgang Grenke, Präsident des Dachverbandes BWIHK, der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

Stuttgart - Die Einsparpotenziale seien in den Branchen aber unterschiedlich groß. Grenke warnte vor „einfachen Rechenspielen“ mit pauschalen Vorgaben. „Würden diese verordnet oder Betriebe von der Gasversorgung gar abgeschnitten, drohen (....) bleibende Schäden bis hin zum Verlust von tausenden Arbeitsplätzen“, sagte der Chef des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertages (BWIHK).

In ganz Deutschland stellen sich Unternehmen darauf ein, dass Russland als Reaktion auf die westlichen Sanktionen wegen des Angriffs auf die Ukraine seine Gaslieferungen weiter drosselt. Für die Chemieindustrie, die Glasindustrie oder Walzwerke der Stahlindustrie ist Gas laut Experteneinschätzung unverzichtbar. Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz hatte bereits angekündigt, mit einem Notplan den Erdgasverbrauch in Deutschland noch im laufenden Jahr um bis zu 50 Prozent senken zu können. dpa

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