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SV Wehen verliert in Magdeburg: „Haben uns teuer verkauft“

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Markus Kauczinski
Markus Kauczinski, Cheftrainer beim SV Wehen Wiesbaden. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Wiesbadens Drittliga-Fußballer liefern beim Tabellenführer eine starke kämpferische Leistung, doch ein Spitzenteam ist der frühere Zweitligist derzeit einfach nicht.

Magdeburg - Ein Tor geschossen, viel Gegenwehr geleistet - aber am Ende nichts geholt: Der SV Wehen Wiesbaden ist am Samstag in der 3. Fußball-Liga bei Spitzenreiter 1. FC Magdeburg leer ausgegangen. Dabei führte das Team von Trainer Markus Kauczinski vor 13.564 Zuschauern sogar. „Wir haben gekämpft, wir haben uns teuer verkauft“, sagte der 51 Jahre alte Chefcoach. Als Tabellenzehnter liegt der SVWW weiter im Niemandsland der Tabelle: Deutlich vor der Abstiegszone, aber auch 22 Punkte hinter Magdeburg und elf hinter dessen Verfolger 1. FC Kaiserslautern.

Gustaf Nilsson köpfte in der 14. Minute zum 1:0 für die Gäste ein - das zwölfte Saisontor des früheren schwedischen Nationalstürmers. Jason Ceka glich per Elfmeter aus (38.). Wiesbadens Torhüter Florian Stritzel bewahrte sein Team mit einigen Paraden zunächst vor einem Rückstand, ein Standard brachte dann aber die Führung für Magdeburg. Baeis Atik bediente Amara Condé, der per Kopf zum 2:1 traf (67.).

„Wir haben da immer noch Chancen gehabt, aber dann kriegen wir eine Gelb-Rote Karte. In Unterzahl war's dann schwer, gegen so eine spielerisch starke Mannschaft noch einmal wieder zu kommen“, meinte Kauczinski. Und dennoch haderte er: „Ich hatte das Gefühl, heute wäre eventuell ein Punkt drin gewesen.“

Mittelfeldspieler Emanuel Taffertshofer sah innerhalb von 60 Sekunden zweimal Gelb - erst für ein Foul, dann wegen seiner Beschwerde darüber. Elf Minuten vor Schluss waren die Gäste, die auf Stürmer John Iredale wegen eines positiven Corona-Tests verzichten mussten, ein Mann weniger. Mit seinem 13. Saisontreffer gelang Magdeburgs Torjäger Atik dann das entscheidende 3:1 (83.). dpa

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