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Täter nach Messerattacke an Kiosk in Klinik eingewiesen

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Blaulicht
Blaulicht auf einem Polizeifahrzeug. © Jens Büttner/ZB/dpa/Symbolbild

Nach einer Messerattacke an einem Kiosk in Frankfurt ist ein 43 Jahre alter Mann dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht worden. Die Richter am Landgericht Frankfurt folgten damit am Dienstag der Empfehlung eines psychiatrischen Sachverständigen, der von einer erheblichen Wiederholungsgefahr gesprochen hatte. Der Angeklagte war im August vergangenen Jahres an dem Kiosk in Frankfurt-Rödelheim mit einem 27-Jährigen in Streit geraten, der ihn offenbar provoziert hatte.

Frankfurt/Main - Nach einem verbalen Schlagabtausch zückte er plötzlich ein Messer und stach zu. Das Opfer musste im Krankenhaus versorgt werden.

Laut Urteil leidet der Mann bereits seit mehreren Jahren an einer paranoiden Schizophrenie. Auch nach seiner Festnahme gab er an, ein Mitarbeiter des Geheimdienstes zu sein. Vor Gericht verlas an seiner Stelle der Verteidiger eine geständige Erklärung. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der Verteidiger befürworteten die Unterbringung des Täters. In Anbetracht seiner Gefährlichkeit für die Allgemeinheit gebe es hierzu keine Alternative, hieß es in der Entscheidung. dpa

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