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Tarek Al-Wazir begrüßt Einigung beim 49-Euro-Ticket

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Einigung über 49-Euro-Tickets
Fahrgäste steigen auf dem Hauptbahnhof aus einem Regionalzug. © Jens Büttner/dpa/Symbolbild

Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat die Einigung von Ländern und Bundesregierung beim geplanten 49-Euro-Ticket begrüßt. Hessen sei bereit, Einnahmeausfälle auszugleichen und die Kosten für die Einführung zur Hälfte zu tragen, sagte Al-Wazir am Freitag in Wiesbaden. Sollte dies nicht reichen, werde das Land die Mittel erhöhen.

Wiesbaden - „Es ist gut, dass jetzt auch der Bund dazu bereit ist“, erklärte der Minister.

Hessen plane für 2023 zusätzlich zu der mehr als einer Milliarde Euro, die die drei Verkehrsverbünde in Hessen erhalten werden, zunächst 120 Millionen Euro für das Deutschlandticket ein. Nun würden mit den Verkehrsverbünden Gespräche über die konkrete Einführung geführt. Das Ticket werde der Verkehrswende einen kräftigen Schub verleihen, erklärte Al-Wazir.

Die Berliner Koalition und die Bundesländer hatten sich am Vorabend nach längerem Verhandlungen über die Finanzierung geeinigt. Das bundesweit nutzbare Ticket für Busse und Bahnen im Nahverkehr soll mit einem Einführungspreis von 49 Euro im Monat kommen und an das 9-Euro-Ticket aus dem Sommer anknüpfen. Vorgesehen ist ein digital buchbares, monatlich kündbares Abo. Viele Details sind noch zu klären. Die Länder peilen eine Einführung bis 1. April an. dpa

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