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Tatverdächtiger nach Leichenfund in U-Haft

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Handschellen
Ein Mann trägt Handschellen. © Stefan Sauer/dpa/Illustration

Nach dem Fund einer Männerleiche in der Gemeinde Linsengericht (Main-Kinzig-Kreis) ist ein 28-jähriger Mann wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Gegen ihn bestehe der dringende Verdacht, am 17. September dieses Jahres einen 25-jährigen Mann aus Gelnhausen getötet zu haben, teilten die Staatsanwaltschaft Hanau und die Polizei am Montag mit.

Linsengericht - Nach bisherigem Ermittlungsstand sollen sich die beiden Männer gekannt haben, wie eine Staatsanwaltschaftssprecherin auf Anfrage sagte. Zu den genauen Hintergründen der Tat laufen noch Ermittlungen.

Der syrische Staatsangehörige sei nach umfangreichen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei am vergangenen Freitag festgenommenen worden. Am Samstag erließ eine Richterin des Amtsgerichts Gelnhausen einen Haftbefehl gegen ihn und ordnete Untersuchungshaft wegen Mordverdachts an. Der Mann befinde sich bereits in einer Justizvollzugsanstalt.

Der Tote war in Linsengericht nahe Bahngleisen entdeckt worden. Nach einer Obduktion gingen die Ermittler von einem Tötungsdelikt aus. Auch das Opfer hatte die syrische Staatsangehörigkeit. dpa

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