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Unfassbar: Nachdem ein unbekannter Täter einem Baby-Alpaka die Ohren abgeschnitten hat, ist das Tier gestorben.

Polizei bittet um Hinweise

Unfassbare Tierquälerei: Alpaka-Baby stirbt nach Attacke 

Schlimmer Fall von Tierquälerei in Niedenstein: Einem Alpaka-Fohlen wurden die Ohrenspitzen abgeschnitten. Nun ist das Tier gestorben.

Update, 18. Juli, 10:13 Uhr: Das Alpaka-Fohlen aus Niedenstein ist nach der Verstümmelung durch einen Unbekannten gestorben*, wie hna.de berichtet. Ein Unbekannter hatte vergangenen Donnerstag dem Fohlen beide Ohrspitzen abgeschnitten, da war das Tier gerade einen Tag alt. 

Das Fohlen wurde von einem Tierarzt behandelt. Die Wunden entzündeten sich jedoch, sodass es Tage später zu einem Madenbefall kam."Hoffentlich trägt die Berichterstattung dazu bei, dass so etwas nie mehr vorkommt. Dann wäre der Kleine zumindest nicht umsonst gestorben" sagt die Tierhalterin Annette Dönch. 

Erstmeldung vom 12. Juli, 12:43 Uhr: Niedenstein – Der Täter betrat in Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis) ein umschlossenes Garten- und Weidegrundstück, auf dem sich mehrere Alpakas befanden. Darunter auch das ein Tag alte Alpaka-Baby. Der Unbekannte schnitt dem Fohlen beide Ohrenspitzen ab.

Dem Besitzer ist laut Polizei dadurch ein Schaden in Höhe von 1000 Euro entstanden, da er nun das Tier nicht mehr verkaufen kann. Die Wunden wurden durch einen Tierarzt behandelt.

Niedenstein: Auch ein Hund wird vermisst

Am selben Nachmittag wurde auch ein Hund vermisst, der sich zusammen mit einem weiteren Hütehund und den Alpakas auf dem komplett eingezäunten Gartengrundstück befunden hatte. Der zunächst vermisste Hund ist aber am Donnerstag schon gegen 16.30 Uhr einer Frau zugelaufen, die ihn zum Tierheim Beuern gebracht hat.

Wie der Hund aus dem umzäunten Grundstück in Niedenstein kommen konnte und warum er verschwand, ist für den Besitzer völlig unklar. Ob das etwas mit der vorangegangenen Tierquälerei zu tun hat, wird nun die Fritzlarer Polizei ermitteln. Diese sucht nun nach Zeugenaussagen und Hinweisen zu dem Fall.

Hinweise:Polizei Fritzlar, Tel.: 05622/99660

Dorothea Wagner/marv

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