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Titelmissbrauch: Ex-Geschäftsführer kämpft gegen Geldstrafe

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Gericht
Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Der frühere Geschäftsführer der Frankfurter Arbeiterwohlfahrt, Jürgen Richter, kämpft in zweiter Instanz gegen eine Geldstrafe wegen Titelmissbrauchs. Das Amtsgericht Frankfurt hatte den 66-Jährigen im Mai zur Zahlung von 8000 Euro (100 Tagessätze) verurteilt, weil er über mehrere Jahre hinweg unbefugt einen Doktortitel geführt haben soll.

Frankfurt/Main - Vor dem Landgericht Frankfurt bekräftigte Richter am Dienstag, er habe den akademischen Titel rechtmäßig geführt. Laut Anklage hatte er ihn unter anderem auch in dem Geschäftsführervertrag mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) verwendet. Darüber hinaus sei der Doktortitel in seinen Ausweispapieren vermerkt worden. Richter hat ihn nach eigenen Angaben in den USA erworben. Weil das Gericht noch mehrere Zeugen hören muss, wurden zwei weitere Verhandlungstage terminiert. Mitte November soll der Prozess abgeschlossen werden. dpa

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