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Im Frankfurter S-Bahn-Tunnel gibt es viel zu tun. Damit die Arbeiter beim Einbau des neuen Elektronischen Stellwerks nicht nur nachts werkeln können, wird der Tunnel in den Sommerferien gesperrt.

Reaktionen aus dem Netz

Tunnelsperrung, die Dritte

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Vor rund einer Woche wurde der S-Bahntunnel für Bauarbeiten gesperrt. Insgesamt sechs Wochen lang, ist die Hauptschlagader im Frankfurter Nahverkehr dicht. Das Team von RMV-Dialog tut alles, auf die Beschwerden und Bedürfnisse der Fahrgäste einzugehen. Wir haben Stimmen aus dem Netz zu der Tunnelsperrung gesammelt.

Noch bis zum 25. August wird kein Zug durch den S-Bahntunnel rollen. Im Frankfurter Untergrund arbeiten zahlreiche Experten Tag und Nacht. Grund für die Sperrung ist neben Modernisierungsmaßnahmen vor allem der Neubau des Stellwerkes. Das neue Stellwerk soll 2018 in Betrieb gehen.

Betroffen von der Sperrung sind nicht allein die Frankfurter. Insgesamt nutzen rund eine halbe Millionen Menschen täglich die S-Bahnen, darunter etliche Touristen und Pendler. Sie alle müssen sich für die sechswöchige Bauphase, mindestens einen Plan B, besser sogar noch einen Plan C überlegen. Der Weg zur Arbeit, zum Arzt, vom einen Ende der Stadt zum anderen – alles müheloser mit, als ohne S-Bahn. Doch die Fahrgäste nehmen das gelassen.

In den Sozialen Netzwerken schwankt die Stimmung zwischen stillem Zorn und Verständnis. Viele "Trolle" wettern, einfach um des Wetterns Willen und gar nicht themenbezogen. Ein stoischer . Nach zwei Jahren Auslandserfahrung in Manila liege es ihm fern, sich noch über den Nahverkehr hierzulande aufzuregen. Auch nicht sonderlich themenbezogen. Aber doch hilfreich, seine Perspektive.

Wut-Thema Nummer Eins: Die Fahrpreise. Viele empören sich, dass die gleichen Fahrkosten verlangt werden - bei augenscheinlich weniger Service. Das umfangreiche Ersatzkonzept während der Sperrung, kostet den Verkehrsverbund jedoch auch Geld. "In Frankfurt fährt derzeit alles, was Räder hat", versichert RMV-Pressesprecherin Petra Eckweiler. Gemeinsam mit der Bahn hat der RMV viele Maßnahmen getroffen. Es werden mehr Servicekräfte, als bei der letzten Tunnelsperrung, unterwegs sein. Die dichtere Taktung, der Einsatz zusätzlicher Wagen - all das erzeugt Kosten. Einige User . Doch das Team von RMV-Dialog  bemüht sich auf und redlich an vorderster Front und sehr effizient, alle Anfragen aus den Sozialen Netzwerken zu beantworten. Hier leistet eine Handvoll Leute gute Arbeit, findet RMV-Pressesprecherin Petra Eckweiler. Klar, der Informationsbedarf sei hoch. Den meisten Fahrgästen könne jedoch von den Callcentern und dem Personal an den Stationen weitergeholfen werden.  

Hab mir schon vor Monaten fett in den Kalender geschrieben, wann wieder getunnelt wird. Aber: Muss ja wohl mal sein.

— (((Morgenland))) (@Morgenland)

Auf der

informiert der RMV über den Fortschritt der Bauarbeiten - sogar mit kurzen Videos - sowie über alternative Verbindungen. "Wir haben zweimal gut gelernt", meint Petra Eckweiler. Und auch die Fahrgäste gehen routinierter mit der inzwischen dritten Sperrung des S-Bahntunnels um. feh  

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