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Von dem Bauhaus-Künstler Leo Grewenig stammt die Tusche-Zeichnung „Pony” aus dem Jahr 1955.

Tusche-Tiere von Bauhaus-Künstler Grewenig im Landesmuseum

Das Hessische Landesmuseum zeigt erstmals „Tinten-Tiere” des Bauhaus-Künstlers Leo Grewenig (1898-1991). Dank einer Schenkung besitzt die Graphische Sammlung des Museums 32 solcher Tuschezeichnungen.

Das Hessische Landesmuseum zeigt erstmals „Tinten-Tiere” des Bauhaus-Künstlers Leo Grewenig (1898-1991). Dank einer Schenkung besitzt die Graphische Sammlung des Museums 32 solcher Tuschezeichnungen. Sie werden vom 15. November bis 17. Februar zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt. Die Schnecken, Spinnen, Tintenfische, Blumen und tanzenden Wesen aus schwarzer Tinte beleuchteten eine kaum bekannte Werkphase des Malers, teilte das Landesmuseum in Darmstadt mit.

Die etwa 90 mal 60 Zentimeter großen Zeichnungen stammen aus den 1950er und frühen 1960er Jahren und seien herausragend für diese Zeit in der deutschen Kunst, sagte Kuratorin Mechthild Haas. Insgesamt gebe es etwa 150 bis 200 solcher Werke von Grewenig, die meisten davon in seinem Nachlass im südhessischen Bensheim. Grewenig gehört zu den Bauhaus-Meistern. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe er zu einer Bildsprache gefunden, „die er insbesondere aus dem experimentellen Umgang mit den bildnerischen Mitteln entwickelte”. Sein Spätwerk war abstrakt.

(dpa)

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