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Umweltministerin: Artensterben ist „große ökologische Krise“

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Hessens Umweltministerin Priska Hinz
Hessens Umweltministerin Priska Hinz spricht während einer Diskussionsrunde. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Hessens Umweltministerin Priska Hinz hat das Artensterben als „zweite große ökologische Krise“ neben den Umweltfolgen des Klimawandels bezeichnet. Um den Naturschutz in Hessen zu stärken habe seit diesem Jahr ein neues Zentrum für Artenvielfalt seine Arbeit aufgenommen, sagte die Grünen-Politikerin am Freitag in Wiesbaden. „Wir schaffen mit dem Zentrum für Artenvielfalt eine Institution, bei der alle Informationen über die Tiere und Pflanzen in Hessen zusammenlaufen.“

Wiesbaden - Mit gebündeltem Sachverstand würden so Verwaltung, Wissenschaft und Ehrenamt verzahnt.

Das Zentrum für Artenvielfalt mit insgesamt 53 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) angesiedelt. Es hat seinen Sitz derzeit in Gießen und Wetzlar. Über eine Zusammenführung an einem neuen Standort sei noch nicht entschieden, teilte das Umweltministerium mit. Ministerin Hinz betonte, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen im ländlichen Raum besonders im Blick sei.

Das neue Zentrum umfasst künftig die Arbeit der zentralen naturschutzrelevanten Einrichtungen des Landes Hessen. Dazu zählen die HLNUG-Naturschutzabteilung, die Staatliche Vogelschutzwarte, die Naturschutzakademie, das Wolfszentrum, das Lore-Steubing-Institut für Naturschutz und Biodiversität sowie eine neue Wildbiologische Forschungsstelle. dpa

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