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Umweltministerin: Preistreiber sind die fossilen Energien

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Hessens Umweltministerin Priska Hinz
Hessens Umweltministerin Priska Hinz spricht während einer Diskussionsrunde. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Der Ausbau der erneuerbaren Energien kann nach Einschätzung von Hessens Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) die steigenden Kosten für Energie eindämmen. „Die Preistreiber sind die fossilen Energien“, sagte die Ministerin am Donnerstag im hessischen Landtag in Wiesbaden. „Deswegen müssen wir in Hessen und bundesweit die Energiewende vorantreiben.“

Wiesbaden - Die sprunghaft gestiegenen Energiekosten bereiteten gerade den einkommensschwachen Haushalten große Sorgen. Deshalb sei etwa der in Berlin beschlossene Heizkostenzuschuss ein wichtiger Schritt, erklärte die Verbraucherschutzministerin.

Auch Hessen helfe Menschen, die ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen könnten und von Energiesperren bedroht seien. „Wir sorgen mit einem eigenen Programm dafür, dass jeder Haushalt in Hessen umgehend und kostenlos Hilfe erhalten kann“, sagte die Grünen-Politikerin.

In dem Projekt des Landes „Hessen bekämpft Energiesperren“ fungiere die Verbraucherzentrale als Mediator zwischen den von Sperren bedrohten Menschen und den Energieversorgern. Außerdem gibt es nach Angaben von Hinz seit November vergangenen Jahres eine kostenlose Beratungshotline für Menschen, die von ihren Energieanbietern im Stich gelassen worden sind. dpa

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