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Unberechtigte Rabatte: Bewährungsstafe für Vertriebsmanager

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Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Weil er Kunden in größerem Umfang ungerechtfertigte Rabatte hat zukommen lassen, ist ein Vertriebsmanager eines Logistik-Unternehmens vom Landgericht Frankfurt zu eineinhalb Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zusätzlich muss der 53-Jährige nach dem Urteil vom Freitag 80.000 Euro an die Staatskasse zahlen. Das Gericht geht von Untreue und Bestechlichkeit aus.

Frankfurt/Main - Der geständige Angeklagte hatte zwischen 2002 und 2012 von den Kunden für die bevorzugte Behandlung monatliche Zuwendungen von jeweils 3000 bis 4000 Euro sowie die Leasingraten für ein Auto erhalten. Nach dem Bekanntwerden der Unregelmäßigkeiten verlor er 2014 seinen Arbeitsplatz. Dies und der lange zurückliegende Tatzeitraum waren entscheidend für die milde Bewährungsstrafe. Ursprünglich war auch die 56 Jahre alte Ehefrau wegen Beihilfe mitangeklagt - sie meldete sich jedoch zu Beginn des Prozesses im März krank. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. dpa

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