1. Startseite
  2. Hessen

Und jetzt das Derby gegen Mainz: Eintracht kaum zu bremsen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Oliver Glasner
Frankfurts Cheftrainer Oliver Glasner gibt Anweisungen. © Philipp Von Ditfurth/dpa/Archivbild

Bevor Trainer Oliver Glasner irgendwo im Süden etwas Wärme tankt, soll die Eintracht ihre Topform nun auch noch den FSV Mainz 05 spüren lassen.

Mönchengladbach/Frankfurt - Nach den Hochpuls-Siegen gegen Bayer Leverkusen und in Mönchengladbach mussten die Eintracht-Profis am Donnerstag erst mal runterkommen - und vor allem Kräfte sammeln für den so reizvollen Jahresabschluss. Ein bisschen Fahrradfahren im Stadtwald, Behandlungen, Eiskammer, Sauna, Warmwasserbecken. „Wir haben ja Topvoraussetzungen in unserem Camp“, erklärte Trainer Oliver Glasner lächelnd. Mit einem weiteren Erfolg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Derby gegen den FSV Mainz 05 können die Frankfurter ihre Aufholjagd zum Abschluss der Hinrunde in der Fußball-Bundesliga veredeln.

„Gegen Mainz wird es noch einmal heiß hergehen, sie sind immer ein unangenehmer Gegner“, prophezeite Mittelfeldspieler Sebastian Rode. Ein „sehr heißes Spiel“ erwartet natürlich auch Glasner: „Mainz macht es sehr gut. Die Handschrift des Trainers ist klar zu erkennen. Sie machen die Räume eng, spielen aggressives Pressing und schnell nach vorne“, lobte der 47-Jährige seinen Mainzer Kollegen Bo Svensson. „Es wird ein Gradmesser.“

Dennoch kann der Österreicher den 17. Spieltag gelassen angehen. Begeistert hatte der 47-Jährige am Abend zuvor den 3:2-Erfolg seines Teams in Mönchengladbach kommentiert: „Es war hinten raus eine großartige kämpferische Willensleistung. Am Ende steht deswegen ein fantastischer Auswärtssieg.“

Auch Sportvorstand Markus Krösche ist nach einigen schwierigen Wochen in dieser Spielzeit mittlerweile sehr angetan von der Leistungssteigerung und dem Zusammenwachsen seiner Truppe. „Ihre Mentalität beweisen sie seit Wochen“, lobte der Funktionär. „Zudem spielen wir uns mittlerweile richtig gute Torchancen heraus. Wir haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht.“

Als Tabellensiebter kann die Eintracht nun die punktgleichen Mainzer vor der kurzen Winterpause vom Europa-League-Platz verdrängen. Bereits am 8. Januar geht es mit dem nächsten Kracher weiter - dann kommt Borussia Dortmund. Die Winterpause, in der Glasner ein paar Tage in wärmere Gefilde fliegen will, ist bereits am 30. Dezember für die Eintracht beendet.

Wie schon beim 5:2 gegen Leverkusen drehten die Frankfurter auch diesmal einen Rückstand. Die beiden Gegentore schmeckten Glasner aber erneut nicht, zudem musste Torhüter Kevin Trapp mit einigen Paraden am Ende den Sieg retten. „Wir müssen ganz klar auch sagen, dass wir in den letzten Spielen wieder zu viele Gegentore bekommen haben. Das wollen wir natürlich schon am Samstag gegen Mainz besser machen, aber speziell auch dann in unserer Trainingsarbeit im Januar und Februar“, mahnte Glasner. Er hob aber auch die „super Einstellung“ und die „tollen Charaktere“ seiner Mannschaft hervor.

Zum Jahresabschluss fehlen der gesperrte Tuta, Jens Petter Hauge, Christopher Lenz (beide Muskelverletzungen), Aymen Barkok (Innenbanddehnung) und höchstwahrscheinlich auch Kristijan Jakic. „Er hat große Schmerzen in der Hüfte“, berichtete Glasner. Dafür sei Stefan Ilsanker wieder gesund. „Wir haben genügend Spieler, die bereit sein werden, um vor möglichst vielen Zuschauern nochmal ein richtig gutes Spiel hinzulegen“, sagte der Eintracht-Coach. dpa

Auch interessant

Kommentare