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Uni-Klinikum: Versorgung während Warnstreiks gesichert

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Warnstreik
"Warnstreik" steht auf einem Transparent. © Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Die Versorgung von Patienten während der angekündigten Warnstreiks von Beschäftigten des privatisierten Uni-Klinikums Gießen und Marburg (UKGM) ist nach Angaben der Klinik-Geschäftsführung gesichert. Mit der Gewerkschaft Verdi seien Notdienstvereinbarungen abgeschlossen worden, „in der eine Mindestpersonalbesetzung für die bestreikten Bereiche geregelt ist“, teilte das UKGM am Sonntag mit.

Gießen - Verdi hatte am Freitag Warnstreiks am UKGM für kommenden Dienstag und Donnerstag (22. und 24. November) angekündigt. Aufgerufen dazu sind die nicht-ärztlichen Beschäftigten jeweils von Beginn der Früh- bis zum Ende der Spätschicht.

Seit mehreren Monaten ringen das Land Hessen und die zum Asklepios-Konzern gehörende Mehrheitseignerin Rhön-Klinikum AG um die Frage der künftigen finanziellen Ausstattung des UKGM. Hintergrund ist, dass die Klinikbetreiberin im Juni eine Zukunftsvereinbarung für das Krankenhaus gekündigt hatte. Verdi fürchtet, dass damit auch wichtige Sicherheiten für die Beschäftigten auslaufen. Mitarbeiter des UKGM waren bereits im Juli und August in den Warnstreik getreten.

Der Vorsitzende der UKGM-Geschäftsführung, Gunther K. Weiß, mahnte am Sonntag: „Wir sollten uns anstelle eines Streiks gemeinsam auf unsere Stärken und Erfahrungen besinnen, um mit vereinten Kräften das UKGM erfolgreich aus dieser Krise zu führen.“ dpa

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