Universitäten wollen Kräfte für Spitzenforschung bündeln

Die drei Universitäten in Frankfurt, Darmstadt und Mainz wollen ihre Kräfte zur Spitzenforschung bündeln und die Zusammenarbeit weiter vertiefen. So werde eine gemeinsame Bewerbung für die nächste Runde im Exzellenzstrategie-Wettbewerb des Bundes und der Länder vorbereitet, teilte die sogenannte Allianz der Rhein-Main-Universitäten am Montag mit.

Frankfurt/Main - Über dieses Förderprogramm zur Spitzenforschung fließen jährlich Fördergelder in dreistelliger Millionenhöhe in Forschung und Wissenschaft. So sollen nun gemeinsame Anträge für sogenannte Exzellenzcluster, das sind Forschungsnetzwerke herausragender Art, eingereicht werden. Die nächste Runde in dem Wettbewerb soll Ende 2022 starten.

Bislang zählt außerdem keine der Universitäten im Rhein-Main-Gebiet zu den Exzellenzuniversitäten. Als Verbund soll das nun gelingen - die nächste Ausschreibung dafür soll voraussichtlich 2025 starten.

Insgesamt studieren mehr als 100.000 junge Menschen an der Goethe-Universität in Frankfurt, der Gutenberg-Universität in Mainz und der Technischen Universität Darmstadt. 2015 hatten sich die drei Hochschulen zur Allianz der Rhein-Main-Universitäten zusammengeschlossen. Derzeit bieten sie sieben gemeinsame Studiengänge an, darunter etwa in Politische Theorie und Medizintechnik. Weitere sollen folgen. dpa

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