Anwohner und Ladeninhaber stehen in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz vor einem Bild der Verwüstung
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Anwohner und Ladeninhaber stehen in Ahrweiler in Rheinland-Pfalz vor einem Bild der Verwüstung

Spezialkräfte

„Ausmaß offenbart sich nur langsam“ – Hessen schickt weitere Helfer nach Rheinland-Pfalz

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Die Katastrophenlage in NRW und Rheinlandpfalz ist unübersichtlich. Hessen schickt nun weitere Spezialkräfte in stark von den Unwettern getroffene Gebiete.

Wiesbaden - Das Land Hessen* entsendet rund 150 zusätzliche Helfer in die von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Gebiete im Landkreis Ahrweiler. „Aufgrund der nach wie vor katastrophalen Lage in verschiedenen Landkreisen hat der Krisenstab des Landes Rheinland-Pfalz die Bundesländer um Unterstützung gebeten“, teilte das Innenministerium in Wiesbaden mit.

Die Sanitätseinheiten sollen mit 48 Fahrzeugen bei der Verlegung von Patientinnen und Patienten helfen. Laut den Angaben wurden bislang insgesamt rund 900 hessische Spezialisten in die Krisengebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen entsandt. Die Helfer kommen dabei aus den unterschiedlichsten Regionen in Hessen. Auch aus dem Kreis Limburg-Weilburg rücken immer wieder Einsatzkräfte in Richtung Katastrophengebiet* aus.

Unwetter in NRW und Rheinland-Pfalz: „Ausmaß offenbart sich nur langsam“

„Das ganze Ausmaß der Katastrophe offenbart sich aufgrund der schwierigen Bedingungen in den getroffenen Regionen nur langsam“, erklärte Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU). „Die Helferinnen und Helfer lassen nichts unversucht, Menschenleben zu retten, die Versorgung der betroffenen Bevölkerung zu gewährleisten und die Infrastruktur schrittweise wiederherzustellen.“ (slo mit dpa)

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