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Vahle: Kinder sind hungrig nach kulturellen Impulsen

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Kinderliedermacher Fredrik Vahle
Der Kinderliedermacher Fredrik Vahle sitzt mit einer Gitarre in seinem Haus. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Der Kinderliedermacher Fredrik Vahle begleitet den Nachwuchs auch noch im Alter von 80 Jahren bei Konzerten oder mit neuen Stücken musikalisch beim Aufwachsen. Dass einige seiner Lieder noch nach Jahrzehnten gehört werden und mittlerweile Evergreens im Kinderzimmer sind, verwundere ihn vor allem auch, sagte Vahle der Deutschen Presse-Agentur. „Ich sehe ja auch, wie viele Lieder kommen und gehen.

Lollar - Und dann ist es ganz erstaunlich, dass einige Lieder doch bleiben und manchmal auch Lieder, bei denen ich am Anfang gedacht habe: Naja, also, ein richtiger Hit ist das nicht.“

Vahle lebt im hessischen Lollar und feiert am 24. Juni seinen 80. Geburtstag. Er schreibt und singt seit mehreren Jahrzehnten Lieder für Kinder. Die erste Platte - „Die Rübe“ - erschien 1973. Zu den bekanntesten Songs gehören „Der Hase Augustin“ oder „Anne Kaffeekanne“. Am 1. Juli erscheint sein neues Album „Lebenslieder“.

Zur Frage, was ein gutes Musikstück für Kinder ausmache, sagte Vahle: „Das“ eine gute Kinderlied gebe es nicht. „Es gibt nur gute Kinderlieder. Es gibt gute Kinderlieder, die die Kinder informieren über bestimmte wichtige Dinge. Es gibt Lieder, die ihnen Freude machen, die sie in Bewegung bringen. Ich versuche, diese Art von Kinderliedern in meinem Programm abzuwechseln.“

Aktuell bemerkt der Liedermacher mit Blick auf die Folgen der Pandemie, dass Kinder „richtig hungrig nach guten kulturellen Impulsen“ seien. Vor kurzem etwa sei er vor Kita-Kindern aufgetreten. Die Kleinen „waren so etwas von aufmerksam, das habe ich vorher noch nie erlebt. Erzieherinnen sagten mir, dass das kein Wunder sei, da die Kinder das seit zwei Jahren nicht mehr haben konnten.“ dpa

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