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Ein Halloween-Kürbis als Kutsche steht in einem Vorgarten.

Vampir und Gruseltunnel: Roßdorfer bespaßen Jung und Alt

Ein aufblasbarer Vampir im Sarg, riesige Spinnen, ein kleiner Friedhof und ein etwa 18 Meter langer Gruseltunnel: Tanja Roth und ihr Bruder Andreas Parysol richten ihr Elternhaus im südhessischen Roßdorf

Ein aufblasbarer Vampir im Sarg, riesige Spinnen, ein kleiner Friedhof und ein etwa 18 Meter langer Gruseltunnel: Tanja Roth und ihr Bruder Andreas Parysol richten ihr Elternhaus im südhessischen Roßdorf für den Halloween-Abend schaurig her. „Wir machen das schon seit 15 Jahren, ursprünglich für die Kinder, mit dem Gruseltunnel jetzt aber auch für Erwachsene”, sagt die Bankangestellte Roth. Zwei Wochenenden seien sie mit dem Aufbau an der Haus-Fassade, im Vorgarten und an der Garage für den einen Abend beschäftigt, berichtet Parysol. Rund 800 Leute seien im vergangenen Jahr gekommen. Etwa 12 000 Einwohner hat die Stadt.

Rund 20 Freunde und Verwandte helfen beim Gruseltunnel, erschrecken Besucher und verteilen Süßigkeiten und kleine Spielzeuge an die Kinder. „Wir machen das aus Spaß an der Freud und damit die Kinder was davon haben”, sagt Roth. Wer will, kann spenden - für ein Behindertenzentrum in Roßdorf.

„Ein Tag nach Halloween muss es runter, weil wir dann mit Weihnachten anfangen”, sagt Roth. Diese Deko ist noch aufwendiger und soll bis zum 1. Advent stehen. Daran können sich Besucher auch länger erfreuen: Die Figuren mit Gebläse bleiben wegen der Feuerwerksgefahr nur bis Silvester stehen, die restliche Deko kann bis 6. Januar bestaunt werden.

Jedes Jahr werde ältere und neuere Deko anders zusammengestellt, etwa 1000 bis 1500 Euro gibt Roth dafür jedes Jahr aus. „Ich lege jeden Monat ein paar Euro beiseite.”

(dpa)

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