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Verbraucherpreise in Hessen bleiben auf hohem Niveau

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Bundesamt mit erster Schätzung zur Inflation
Ein Mitarbeiter eines Einzelhandelsgeschäfts nimmt einen 5-Euro-Schein aus einer Kasse. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Die Verbraucherpreise in Hessen bleiben auf hohem Niveau. Im April gab es einen Anstieg um 7,9 Prozent im Jahresvergleich, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate in Hessen bei 8,0 Prozent gelegen und im Februar bei 5,7 Prozent.

Wiesbaden - Heizöl und Kraftstoffe seien im April zwar günstiger als im Vormonat März gewesen, aber noch immer erheblich teurer als vor einem Jahr, erklärten die Statistiker. Ohne Berücksichtigung der gesamten Energie seien die Verbraucherpreise im April in Hessen innerhalb eines Jahres um 4,3 Prozent gestiegen.

Die Kosten für Energie stiegen laut Landesamt im Jahresvergleich um mehr als 40 Prozent. Für Heizöl seien die Preise um 95,3 und für Erdgas um 82,7 Prozent nach oben gegangen. Auch Kraftstoffe waren mit einem Plus von 38,2 Prozent deutlich teurer als vor einem Jahr: Die Preise für Diesel klettern demnach um 51,9 und für Superbenzin um 32,7 Prozent. Die Kosten für Strom seien mit einem Plus von 22,6 Prozent ebenfalls stark gestiegen.

Nahrungsmittel wurden nach Angaben der Statistiker im April um 7,7 Prozent teurer. Überdurchschnittlich seien die Preise im Jahresvergleich für Eier (plus 26,2) sowie für Speisefette und -öle (plus 24,7) nach oben gegangen. Deutlich tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucher auch für Fleisch und Fleischwaren (plus 12,4), Brot und Getreideerzeugnisse (plus 6,4) sowie Molkereiprodukte (plus 7,3). Für Gemüse stiegen die Preise in Hessen um 5,8 und für Obst um 3,2 Prozent. dpa

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