Warnstreik Verdi
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Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi.

Verdi ruft zu Warnstreik in Landesverwaltung auf

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten in der Landesverwaltung für den kommenden Dienstag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Vor der zweiten Verhandlungsrunde am Donnerstag solle damit der Druck auf den Arbeitgeber erhöht werden, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit. Auch der Deutsche Beamtenbund rief seine Mitglieder zu einer Demonstration in Wiesbaden am Tag des Warnstreiks auf.

Frankfurt - Aufgerufen zum Streik sind unter anderem Hochschulbeschäftigte, Straßenwärter, Justizbeschäftigte und Beschäftigte in Landesbehörden wie beispielsweise Regierungspräsidien. Am Tag des Warnstreiks sind Kundgebungen in Kassel, Gießen und Wiesbaden geplant.

Die Gewerkschaften fordern für die etwa 45 000 Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro. Das Entgelt für die Auszubildenden soll um 100 Euro monatlich erhöht werden. Außerdem erwarten die Gewerkschaften eine Erhöhung der Jahressonderzahlung, die Ausweitung unbefristeter Beschäftigungsverhältnisse im Hochschulbereich sowie Regelungen zum Thema Homeoffice. dpa

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