Verdi
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Eine Warnweste mit der Aufschrift „ver.di“.

Verdi: Streiks bei Sparda-Banken nach dritter Tarifrunde

Die Gewerkschaft Verdi bereitet nach der erfolglosen dritten Tarifrunde weitere Warnstreiks bei den Sparda-Banken in Deutschland vor. „Wir werden definitiv weitere Aktionen und Streiks durchführen“, sagte der Verhandlungsführer der Gewerkschaft, Kevin Voß, am Donnerstag auf Anfrage. „Wir müssen weiteren Druck aufbauen, damit Bewegung reinkommt.“ Wann und wo es Warnstreiks geben wird, ist demnach noch nicht entschieden.

Frankfurt/Main - Bereits in der vergangenen Woche hatte Verdi Protestaktionen bei vier der bundesweit elf genossenschaftlichen Institute organisiert.

Am Mittwoch hatten sich die Tarifpartner nach Verdi-Angaben in der dritten Verhandlungsrunde in Frankfurt nicht einigen können. Gescheitert seien die Gespräche aber noch nicht, sagte Voß. Für den 13. September sei ein nächster Verhandlungstermin vereinbart worden, der voraussichtlich wieder in Frankfurt stattfinde.

Das jüngste Angebot der Arbeitgeber mit 27 Monaten Laufzeit ab 1. April 2021, einer Einmalzahlung von 400 Euro und einem Gehaltsplus von 0,75 Prozent ab dem 1. Januar 2023 sei meilenweit von den Forderungen der Gewerkschaft entfernt, argumentierte Voß. Verdi fordert für die bundesweit etwa 5600 Beschäftigten 3,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 120 Euro. Die Beschäftigten sollen zwischen mehr Gehalt oder mehr Freizeit wählen dürfen und vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt werden. dpa

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