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Verhandlungstermin im Prozess gegen Franco A. fällt aus

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Prozess gegen Franco A.
Der Angeklagte Franco A. (r) wird in Handschellen in den Gerichtssaal des Frankfurter Oberlandesgerichts gebracht. © Arne Dedert/dpa/POOL/dpa/Bildarchiv

Der Fortsetzungstermin an diesem Montag (23.5./10.00) im Prozess gegen den unter Terrorverdacht stehenden Bundeswehroffizier Franco A. ist abgesagt worden. Grund sei die andauernde Erkrankung eines Verfahrensbeteiligten, teilte das Oberlandesgericht Frankfurt mit. Ursprünglich war geplant, die Mutter und die Lebensgefährtin des Angeklagten als Zeugen zu vernehmen.

Frankfurt/M. - Der Prozess soll nun am kommenden Montag (30.5.) fortgesetzt werden.

Die Bundesanwaltschaft wirft Franco A. vor, Anschläge auf Politiker geplant zu haben. Der derzeit vom Dienst freigestellte Bundeswehrsoldat legte sich zudem eine falsche Identität als syrischer Flüchtling zu - aus Sicht der Ankläger, um den Verdacht nach einem Anschlag gegen Flüchtlinge zu richten und das Vertrauen in die Asylpolitik zu erschüttern. A. war im Februar 2017 auf dem Wiener Flughafen festgenommen worden, als er eine geladene Pistole aus einem Versteck in einer Flughafentoilette holen wollte. Was er mit der Waffe plante, ist bislang nicht bekannt. dpa

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