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Eine Frau fährt am 09.01.2015 in Frankfurt im bläulichen Morgenlicht mit ihrem Fahrrad am Mainufer entlang, während im Hintergrund die Hochhäuser der Stadt verwischen (mitgezogenen Aufnahme). Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Förderung von Städten und Gemeinden

Verkehrsminister will Fahrräder für Verkehrswende nutzen

Die hessische Landesregierung möchte das Fahrrad zu einem wichtigen Teil der Verkehrswende machen. Das kündigte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag während einer Jubiläumsveranstaltung in Wiesbaden an.

Die hessische Landesregierung möchte das Fahrrad zu einem wichtigen Teil der Verkehrswende machen. Das kündigte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Dienstag während einer Jubiläumsveranstaltung in Wiesbaden an. Vor 200 Jahren erfand Karl von Drais das Fahrrad, das Projekt der hessischen Radfernwege wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen und seit zehn Jahren gibt es den Radroutenplan Hessen. „Angebote wie diese beiden hessischen Projekte schaffen attraktive Rahmenbedingungen fürs Fahrradfahren und fördern damit die Radnutzung”, erklärte Al-Wazir.

Die Landesregierung unterstützt Städte und Gemeinden laut Al-Wazir jedes Jahr mit rund acht Millionen Euro beim Bau von Fahrradwegen. Seit diesem Jahr stehen zudem weitere vier Millionen Euro für kommunale Nahmobilitätsprojekte bereit.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) forderte indes Fahrradschnellwege entlang der Regionaltangente West. Die Regionaltangente West ist eine Schienenverbindung von Bad Homburg bis nach Dreieich. Die FDP-Fraktion wirft Al-Wazir vor, kein Gesamtkonzept für den Verkehr in Hessen zu haben. „Niemand ist überrascht, dass ein grüner Verkehrsminister keine Straßen bauen will, aber Al-Wazir baut offenkundig auch keine Radwege”, sagte Jürgen Lenders, verkehrspolitischer Sprecher der FDP.

(dpa)

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