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Metzger Dieter Rohde prüft die "Ahlen Wurscht".

Wurst aus Kassel

Versandhandel mit nordhessischer „Ahler Wurscht” nimmt zu

Die „Ahle Wurscht” kommt immer öfter auf dem Postweg zum Kunden. „Der Versandhandel wird wichtiger”, sagte Heinz Müller, Obermeister der Fleischerinnung Hersfeld-Rotenburg am Donnerstag in Kassel.

Die „Ahle Wurscht” kommt immer öfter auf dem Postweg zum Kunden. „Der Versandhandel wird wichtiger”, sagte Heinz Müller, Obermeister der Fleischerinnung Hersfeld-Rotenburg am Donnerstag in Kassel. Dort fand die 3. nordhessische „Ahle Wurscht-Meisterschaft” statt. Laut Müller kommen auch junge Kunden auf den Geschmack der Wurstspezialität, blieben aber nicht zwangsläufig in Nordhessen wohnen. Deshalb nehme die Zahl der versendeten Würste zu. Rund jeder zweite Metzger biete mittlerweile Versandhandel an, erklärte Müller.

Die „Ahle Wurscht-Meisterschaft” wird von den Kreishandwerkerschaften und Fleischerinnungen aus Nord- und Teilen Osthessens organisiert. 250 Wurstproben wurden dabei von 51 Testern verkostet. Neben Fachleuten dürfen auch Laien ihr Urteil abgeben. Die besten Würste werden mit Silber oder Gold ausgezeichnet. Kriterien sind die Beschaffenheit, das Aussehen, die Konsistenz sowie Geruch und Geschmack der Fleischprodukte. Bei der traditionellen Herstellungsmethode der „Ahlen Wurscht” wird das Fleisch schlachtwarm verarbeitet.

(dpa)

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