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Versuchte Geldautomatensprengung: Drei Verdächtige ermittelt

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Blaulicht
Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs. © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Nach einer versuchten Geldautomatensprengung im osthessischen Dipperz hat die Polizei drei Verdächtige ermittelt. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 22, 23 und 28 Jahren, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft Fulda am Dienstag mitteilten. Zwei der Männer im Alter von 22 und 28 Jahren aus Frankfurt und Dietzenbach seien wegen des dringenden Tatverdachts auf versuchten, besonders schweren Fall des Diebstahls und der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion in Untersuchungshaft genommen worden.

Dipperz - Der dritte Mann im Alter von 23 Jahren sei nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freiem Fuß.

Den Angaben zufolge hatten Unbekannte am frühen Silvester-Morgen versucht, den Geldautomaten einer Bankfiliale im Gewerbepark von Dipperz zu sprengen. Bei einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung, an der sich auch Polizisten aus Unterfranken und Thüringen beteiligten und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, waren die 22 und 28 Jahre alten Tatverdächtigen im näheren Umkreis der Bankfiliale festgenommen worden. Sie sollen den Geldautomaten durch Einleiten eines Gasgemisches und Zündung zur Explosion gebracht haben. Der Automat hatte jedoch Stand gehalten, so dass die Beschuldigten ohne Beute geflohen seien. Im Rahmen von Wohnungsdurchsuchungen sei dann der dritte Verdächtige in Dietzenbach festgenommen worden.

Am Geschäftsgebäude und am Geldautomaten entstand erheblicher Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Mehrere Glasscheiben der Bankfiliale zersplitterten durch die Druckwelle der Sprengung. Die Polizei bat Zeugen um Hinweise. Die Auswertung der Beweismittel sowie die Ermittlungen dauerten an. dpa

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