Homeoffice
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Ein Mann sitzt mit einem Laptop und einem Bildschirm an einem Tisch im Homeoffice.

Viele Betriebe reagierten mit Arbeitszeitkonten auf Corona

Hessens Betriebe haben mit einer Mischung aus Homeoffice und flexibleren Arbeitszeiten auf die Corona-Krise reagiert. Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Studie hervor, die auf der IAB-Befragung von rund 1000 Betrieben in Hessen zwischen Juli und November 2020 basiert. Demnach änderten 35 Prozent der Betriebe ihre Bestimmungen für Arbeitszeitkonten und ermöglichten beispielsweise ihren Beschäftigten längerfristige Freistellungen oder längere Ansparfristen.

Frankfurt/Wiesbaden - Gleichzeitig gab es weniger befristete Jobs, Leih- und Teilzeitarbeit. Die Zahl der Praktikanten halbierte sich in dem beobachteten Zeitraum sogar, wie das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Frankfurter Goethe-Universität analysiert hat.

Ein knappes Drittel der hessischen Betriebe hat zudem die Möglichkeit, von zuhause zu arbeiten, erweitert oder neu eingeführt. Hier lagen öffentliche Verwaltungen und akademisch geprägte Dienstleister vorne. „Das Homeoffice hat sich entgegen aller Kritik letztendlich bewährt und dafür gesorgt, dass zum Höhepunkt der Pandemie die wichtigsten Prozesse liefen“, erklärte der Leiter der Regionaldirektion Hessen, Frank Martin. „Nicht alle Jobs lassen sich von zu Hause aus erledigen. Dort wo es allerdings möglich ist, wird es ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Arbeitgebern sein“, sagte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). dpa

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