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Viele Park&Ride-Anlagen in Hessen nicht kostenpflichtig

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Park+Ride
Die Anzeige einer Park+Ride-Anlage. © picture alliance / Daniel Reinhardt/dpa/Symbolbild

Für die hessischen Pendler gibt es an den Stationen des Schienenpersonennahverkehrs im Land 478 ausgewiesene Park&Ride-Anlagen. Dort könnten 34.742 Stellplätze genutzt werden, teilte Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion in Wiesbaden mit. Dazu kämen weitere 309 Parkflächen und Parkbereiche in Hessen mit insgesamt 10.

Wiesbaden - 499 Stellplätzen, die nicht für eine P&R-Nutzung ausgewiesen seien, aber als solche genutzt würden.

Der Verkehrsminister berief sich bei seinen Angaben auf Informationen der Integrierten Verkehrs- und Mobilitätsmanagement GmbH (ivm). Die Gesellschaft erhebt in regelmäßigen Abständen den aktuellen Bestand an Park&Ride-Anlagen im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV). Die Planung und der Bau von P&R-Anlagen ist eine kommunale Selbstverwaltungsaufgabe in Zusammenarbeit mit den Verkehrsverbünden.

Die letzte Erhebung fand im Jahr 2018 statt. Dabei wurden nach Angaben des Grünen-Politikers auch Daten des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV) und des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar (VRN) miteinbezogen. Kommunale U-Bahn- und Straßenbahnhaltestellen sowie regionalbedeutsame Bushaltestellen waren in dieser Erhebung nicht enthalten.

Die durchschnittliche Auslastung der ausgewiesenen Park&Ride-Anlagen liegt nach Angaben der Verkehrsverbünde zwischen 69 und 76 Prozent. 125 Anlagen seien kostenpflichtig. Bei 350 Anlagen müsse nichts für das Parken bezahlt werden. Zu drei Anlagen lägen keine Informationen vor, erklärte Al-Wazir. Die Entscheidung über die Erhebung von Gebühren liege bei den Betreibern. dpa

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