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Vier Jahre Haft für 32-Jährigen wegen Messerangriffs

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Frankfurter Landgericht
Ein Wappen mit dem Hessen-Löwen ist in einem Gerichtssaal des Landgerichts an der Wand befestigt. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Wegen eines Messerangriffs auf einen Kontrahenten ist ein 32 Jahre alter Mann vom Landgericht Frankfurt zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die Richter gingen am Dienstag von versuchtem Totschlag und gefährlicher Körperverletzung aus. Zwischen dem Angeklagten und dem 38 Jahre alten, ihm bis dahin nicht bekannten Opfer hatte sich im Mai 2021 eine Auseinandersetzung um eine Prostituierte entwickelt.

Frankfurt/Main - Als er von seinem Gegner mit einem Baustellenschild angegangen wurde, zog der Angeklagte ein Messer und stach sieben Mal zu. Das schwer verletzte Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Vor Gericht hatte der Angeklagte die Tat eingeräumt, allerdings von einer Notwehrsituation gesprochen, die ihm die Richter jedoch nicht abnahmen. Stattdessen ging das Gericht wie zuvor die Staatsanwaltschaft in Anbetracht der Vielzahl der Stiche von einem bedingten Tötungsvorsatz aus. Weil er jedoch von seinem Kontrahenten provoziert und bedroht worden sei, wurde ein minderschwerer Fall angenommen. Ansonsten wäre die Strafe deutlich höher ausgefallen, hieß es. dpa

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