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Vogelgrippe-Virus auch im Westerwald nachgewiesen

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Geflügelpest
Ein Schild mit der Aufschrift „Geflügelpest Sperrbezirk“ steht an einer Straße. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Die Vogelgrippe ist nun auch bei Geflügel im Westerwald diagnostiziert worden. Bereits am vergangenen Montag sei der Erreger in einem Hausgeflügelbestand nachgewiesen worden, teilte die Kreisverwaltung in Montabaur am Donnerstag mit. Hintergrund sei ein Kauf von einzelnen Tieren aus einem betroffenen Stall in Nordrhein-Westfalen. Es bestehe kein Risiko einer Weitergabe des Virus, daher sei zumindest vorerst keine Sperrzone eingerichtet worden.

Montabaur - Allerdings gehörten Teile von Hachenburg und Mörsbach nun wegen eines weiteren Ausbruchs im nahen Rhein-Sieg-Kreis zur sogenannten „Beobachtungszone“.

Diese Woche waren bereits Fälle von Geflügelpest in einem Putenmastbetrieb im hessischen Hungen (Landkreis Gießen) bekannt geworden, laut Anordnung des Veterinäramts wurden alle 8500 Tiere des Betriebs getötet.

Die Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, ist eine hochansteckende Tierseuche. Erreger sind Influenza-Viren, die grundsätzlich auch auf Menschen übertragen werden können. Insgesamt ist das Risiko laut Angaben des Robert Koch-Instituts bei der derzeit in Deutschland kursierenden Variante aber sehr gering. Gefährdet sind demnach nur Menschen mit engem Kontakt zu infiziertem Geflügel. dpa

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