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Volle Praxen: Folgen der Pandemie bei jungen Menschen

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Dietmar Eglinsky
Dietmar Eglinsky, Klinikdirektor der Vitos Kinder- und Jugendklinik für psychische Gesundheit. © Swen Pförtner/dpa/Archivbild

Auch wenn die Schulen längst wieder geöffnet sind, leiden manche Kinder und Jugendliche weiter unter den Folgen der Corona-Pandemie. „Es ist tatsächlich nach wie vor so, dass es einen großen Bedarf und eine hohe Anmeldezahl gibt“, sagt die Frankfurter Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche, Tanja Müller. Die Lage in den Praxen habe sich auch durch die Wiederaufnahme des Schulalltags noch nicht entspannt, sagt sie.

Frankfurt - Und: „Ich habe das Gefühl, die Langzeitfolgen werden sich erst noch zeigen.“

Auch der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) ist bewusst, dass der Bedarf an psychotherapeutischer Unterstützung groß ist. „Wir wissen, dass Patientinnen und Patienten teils länger auf einen Termin beziehungsweise eine Therapie warten müssen. Das ist nicht gut, denn schnelle Hilfe ist hier das A und O“, erklärte unlängst KVH-Vorstand Frank Dastych. „Wir haben daher forciert, dass hessenweit kurzfristig 18 neue Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie bereit stehen, um dem zunehmenden Bedarf durch die Pandemie so gut wie möglich gerecht zu werden“. dpa

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