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Vorteile für Polizei: Barbesitzer muss Geldauflage zahlen

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Nachdem er immer wieder einem Mitarbeiter der Frankfurter Stadtpolizei Geld und Sachleistungen hatte zukommen lassen, muss ein Barbesitzer aus dem Vergnügungsviertel Alt-Sachsenhausen 3000 Euro Geldauflage zahlen. Im Gegenzug wurde das Strafverfahren gegen ihn am Dienstag vom Amtsgericht Frankfurt eingestellt. Die Taten liegen bereits rund sieben Jahre zurück.

Frankfurt/Main - Der städtische Angestellte, dem auch andere Gastronomen Vorteile gewährt hatten, wurde inzwischen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Maßgeblich für die Einstellung des Verfahrens war laut Gericht die Tatsache, dass die Zuwendungen einen Wert von nur wenigen hundert Euro hatten. So wurde dem Angestellten das private Auto des Wirtes zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhielt er gelegentlich Geld zugesteckt sowie Essen und Getränke. Auch vergleichbare Verfahren gegen andere Gastwirte seien gegen Geldauflagen eingestellt worden, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. dpa

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