Vorverlegt: Kagida demonstriert schon Sonntag

Der nordhessische Pegida-Ableger „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Kagida) hat seine Kundgebung vorverlegt. Statt am Montag um 18.30 Uhr am Scheidemannplatz will das Bündnis nun schon am Sontag um 16.

Der nordhessische Pegida-Ableger „Kassel gegen die Islamisierung des Abendlandes” (Kagida) hat seine Kundgebung vorverlegt. Statt am Montag um 18.30 Uhr am Scheidemannplatz will das Bündnis nun schon am Sontag um 16.00 Uhr vor dem Rathaus demonstrieren. Die Demo sei für Montag ab- und am Sonntag angemeldet, bestätigte ein Polizeisprecher am Freitag in Kassel. Die Veranstalter erwarten zu ihrer zehnten Demo 200 Teilnehmer.

Am Montag haben unter anderem Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) und der Ausländerbeirat zu einer Kundgebung gegen religiösen Fanatismus, Rassismus und Antisemitismus aufgerufen. Unter dem Motto „Ein Deutschland für Alle - Kassel bleibt weltoffen” werden rund 2000 Teilnehmer erwartet. Erstmals bei den Gegendemos in Kassel wird auch ein hessisches Regierungsmitglied offiziell sprechen. Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) werde an der Demo teilnehmen und eine Rede halten, teilte das Ministerium mit.

(dpa)

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