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Waldkindergärten in Hessen bekommen mehr Anmeldungen

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Waldkindergarten
Kinder des Waldkindergartens „Die Frischlinge“ rennen duch den Wald am Büdinger Stadtrand. © Frank Rumpenhorst/dpa

Waldkindergärten sind während der Corona-Pandemie immer beliebter geworden und verbuchen mehr Anmeldungen. Nach Angaben des Landesverbands Natur- und Waldkindergärten Hessen sind immer mehr Eltern daran interessiert, ihre Kinder in der freien Natur unterzubringen. Am stärksten sind dem Verband zufolge Einrichtungen in Mittelhessen vertreten.

Büdingen/Lahnau - „Am Anfang der Pandemie waren alle etwas verunsichert“, sagte die Vorstandsvorsitzende Gisela Stoll-Krohn der Deutschen Presse-Agentur. „Die Einrichtungen waren teilweise auch komplett geschlossen, einschließlich der Waldkindergärten.“ Nach Angaben von Virologen verringert der Aufenthalt im Freien aber das Infektionsrisiko deutlich. „Das ist natürlich ein super Plus für die Waldkindergärten“, sagte Stoll-Krohn.

Für Waldkindergärten sprächen auch die Möglichkeiten einer naturnahen Entwicklung, Trägervereine stünden dem sehr offen gegenüber, berichtete Stoll-Krohn.

Bundesweit existieren laut dem Bundesverband der Natur- und Waldkindergärten in Deutschland etwa 2000 derartige Kitas, Tendenz steigend. Die meisten Waldkindergärten in Deutschland sind durch Elterninitiativen entstanden, die einen Trägerverein gründeten. Mittlerweile übernehmen auch Kommunen und Vereine Trägerschaften. Das Konzept der Waldkindergärten kommt ursprünglich aus Skandinavien; die Kinder werden unabhängig von der Jahreszeit in der freien Natur betreut. dpa

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