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Waldschäden vervielfachen Holzexport aus Hessen

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Holzexport aus Hessen
Umgestürzte Bäume liegen im Hochtaunus bei Schmitten über einem Waldweg. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

Nach Schäden durch Trockenheit und Borkenkäfer ist der Holzexport aus Hessen deutlich gestiegen. Mehr als 1,4 Millionen Kubikmeter Nadelholz wurden 2020 exportiert und damit rund 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus der Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion hervorgeht. Im Vergleich zum Jahr 2018 hat sich die Menge des exportierten Rohholzes mehr als verachtfacht.

Wiesbaden - Der Import sank dagegen. 511 Kubikmeter waren es 2020 beim Nadelholz, nachdem 2016 noch rund 39.000 Kubikmeter importiert worden waren.

„Durch die Klimakrise und insbesondere durch die Verbreitung des Borkenkäfers wurde ein höherer Holzeinschlag durchgeführt. Infolgedessen wurden auch größere Holzmengen vermarktet“, erklärte das Ministerium. Neuere Zahlen lägen nicht vor. dpa

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