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Warnstreiks am Frankfurter Flughafen zunächst ohne Ausfälle

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Der Warnstreik von privaten Luftsicherheitskräften am Frankfurter Flughafen ist ohne spürbare Folgen für Passagiere geblieben. „Wir sehen keine Auswirkungen auf den Flugverkehr“, sagte ein Sprecher des Betreibers Fraport am Freitagnachmittag. Auch bei der Lufthansa Cargo gab es keine Beeinträchtigungen, wie eine Sprecherin sagte.

Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft Verdi starte die Aktionen um 6.00 Uhr und beschränkte sie auf Bereiche außerhalb der Passagierkontrollen. Neben einem Bewachungsdienstleister sollten im Laufe des Freitags die Frachtkontrollen bestreikt werden, wie ein Verdi-Sprecher erklärte. Er rechne mit verzögerten Abflügen. Das Ende der Aktionen ist für Samstagmorgen um 6.00 Uhr geplant. Bei parallelen Protesten in Düsseldorf fielen hingegen 160 Flüge aus, wie der dortige Flughafen mitteilte. Hier waren gezielt die Passagierkontrollen bestreikt worden.

In zwei Verhandlungsrunden für die bundesweit rund 25.000 Sicherheitskräfte an Flughäfen hat es bislang keine Einigung gegeben. Verdi hatte in der abgelaufenen Woche an mehreren Flughäfen Warnstreiks organisiert. Die Gewerkschaft will die Verhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am 1. und 2. März in Berlin fortsetzen.

Verdi fordert für die Luftsicherheitskräfte eine Lohnerhöhung von mindestens einem Euro pro Stunde bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Darüber hinaus sollen die Gehälter der Gepäck- und Personalkontrolleure auf das Niveau der Beschäftigten bei der Passagierkontrolle angehoben werden. Die Gewerkschaft verlangt außerdem ein bundesweit einheitliches Entgelt für Kräfte in der Flugzeugbewachung und Bordkartenkontrolle.

Der BDLS kritisierte, Verdi fordere von einer Branche, die hart von der Corona-Krise getroffen sei, Erhöhungen bis zu 40 Prozent pro Stunde. Auch stehe der Luftverkehr mit dem Ukraine-Krieg wahrscheinlich vor weiteren starken Einschränkungen. dpa

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