Flughafen Frankfurt
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Eine Boeing 747 landet im letzten Licht des Tages auf dem Flughafen Frankfurt.

Frankfurt/Main

Wartezeiten und annullierte Flüge: Hochbetrieb am Airport

Am Frankfurter Flughafen ist es am Wochenende wegen des hohen Passagieraufkommens und Personalmangels zu längeren Wartezeiten und einzelnen Flugausfällen gekommen. „Es war sehr viel los“, sagte eine Sprecherin des Flughafenbetreibers Fraport. Das hänge auch mit dem Sommerreiseverkehr zusammen. Alleine am Sonntag sollten an Deutschlands größtem Flughafen laut den ursprünglichen Planungen 190.

Frankfurt/Main - 000 Passagiere starten oder landen.

„Wir bedauern die Situation für unsere Gäste sehr“, erklärte die Lufthansa auf Anfrage. Fluggäste seien bei Stornierungen umgehend informiert und nach Möglichkeit auf alternative Flüge umgebucht worden. Alternativ konnten Fluggäste innerdeutsch mit der Bahn weiterreisen.

Die gesamte Luftfahrtbranche insbesondere in Europa leidet aktuell unter Engpässen und Personalmangel, hieß es bei der Airline. Hinzu kämen beispielsweise schwierige Wetterereignisse oder eine erhöhte Corona-Krankenquote, die das System zusätzlich belasteten.

Wegen des hohen Passagieraufkommens hatte der Frankfurter Airport am Samstag auf Twitter vor Störungen und längeren Wartezeiten gewarnt. Mitarbeiter hätten an wartende Reisende Wasser ausgegeben, sagte die Fraport-Sprecherin. Der Flughafenbetreiber hatte während der Corona-Krise rund 4000 Stellen abgebaut - nun fehlt Personal. Ziel sei bis Jahresende beispielsweise in den Bereichen „Flugzeug- und Gepäckabfertigung“ wieder tausend Einstellungen vorzunehmen, hieß es.

Derweil forderte Lufthansa-Vorstand Detlef Kayser den Einsatz von modernerer Scanner-Technik bei den Sicherheitskontrollen. „Es gibt hochmoderne Technik, die die Sicherheitskontrollen deutlich beschleunigen würde. Stattdessen ist an den Flughäfen in Deutschland zumeist ältere Technik im Einsatz“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Bei moderneren Scannern müssen beispielsweise nicht mehr Flüssigkeiten und Computer aus der Tasche genommen werden. dpa

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