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Ein Fußballspieler spielt den Ball.

Wehen Wiesbaden besiegt Freiburgs Zweite

Das Fußballjahr 2021 endet für den SV Wehen Wiesbaden mit zwei Siegen. Damit überwintern die Hessen in der oberen Tabellenhälfte. Ein Co-Trainer wird den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen.

Wiesbaden - Nach Startschwierigkeiten kann Markus Kauczinski als Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden doch noch zufrieden in die kurze Weihnachtspause gehen. Der 2:0-Sieg gegen die zweite Mannschaft des SC Freiburg war der zweite Erfolg in Serie, zudem sind die Hessen in der 3. Fußball-Liga seit vier Partien ungeschlagen. „Wir freuen uns jetzt und gehen in die Pause. Der Mannschaft hat man schon angemerkt, dass es Zeit wird für ein Break“, sagte Kauczinski nach dem Sieg am Samstag durch Tore von Gustaf Nilsson (21. Minute/Foulelfmeter) und Maximilian Thiel (34.).

Wiesbaden beendet das Jahr damit in der ersten Tabellenhälfte. „Am Ende war es die Effizienz, die dafür gesorgt hat, dass wir 2:0 führen. Wir haben das nach Hause gekämpft. Man hat gemerkt, dass es eine kurze Woche für uns war“, merkte Kauczinski, dessen Team erst am Montagabend gespielt hatte, an. Gerade gegen Ende des Spiels sei man müde gewesen und habe „keine Klarheit“ in den Aktionen mehr gehabt. Einen „Schönheitspreis“ habe man sich mit dem Heimsieg nicht verdient, sagte Kauczinski ehrlich.

Derweil teilte der Verein am Samstagabend mit, dass Co-Trainer Mike Krannich den Verein verlässt. Der 49 Jahre alte Coach hat den Club „um die vorzeitige Auflösung“ seines Vertrages, der bis 30. Juni 2023 galt, gebeten.

„Mike hat uns darüber informiert, dass er den Verein sofort verlassen möchte. Diesem Wunsch haben wir entsprochen“, sagte Geschäftsführer Nico Schäfer. In der Zeit zwischen Rüdiger Rehm und dem neuen Trainer Kauczinski hatte Krannich das Team gemeinsam mit Nils Döring interimsmäßig geführt. dpa

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