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Teilnehmer der Weinlagenwanderung an der Bergstraße rasten in den Weinbergen in der Nähe des südhessischen Bensheim.

Weinlagenwanderung an der Bergstraße mit neuem Konzept

Mehr Mülleiner, mehr Toiletten und mehr Sicherheitspersonal sowie Alkoholkontrollen und die Einführung eines Pfandsystems: Für die traditionelle Weinlagenwanderung am 1. Mai an der Bergstraße gibt es ein neues Konzept.

Die Veranstalter erwarten je nach Wetter wieder zwischen 20 000 und 30 000 Menschen.

Vor allem im vergangenen Jahr sei viel Müll in den Weinbergen zurückgelassen worden, teilten die Veranstalter mit. „Durch offensichtlich deutlich zu viel Alkoholkonsum kam es schon früh am Tag zu aggressivem Verhalten bei manchen Besuchern”, heißt es weiter in der Mitteilung. Daher hätten der Weinbauverband als Ausrichter, der Kreis Bergstraße, die Städte Bensheim, Heppenheim und Zwingeberg sowie die Polizei ein neues Konzept erarbeitet. Dies sieht auch vor, häufiger zu kontrollieren, ob Alkohol zur Weinwanderung mitgebracht wurde.

Die ganze Strecke durch eines der kleinsten Weinanbaugebiete in Deutschland ist rund 20 Kilometer lang und ausgeschildert. Winzer bieten an sieben Ständen ihre Weine zum Probieren an. Dazu kommen noch eine Reihe von Veranstaltungen an der Strecke. Die Bahn setze von Frankfurt und Mannheim aus Sonderzüge ein, teilte die Stadt Bensheim mit.

(dpa)

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