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Weißes Pulver an Krankenkasse geschickt: Geldstrafe

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Justitia
Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen. © Rolf Vennenbernd/dpa

Weil er an seine Krankenkasse einen Umschlag mit einem weißen Pulver geschickt hat, ist ein 63 Jahre alter Mann am Montag vom Amtsgericht Frankfurt zu 3300 Euro Geldstrafe in 110 Tagessätzen verurteilt worden. Das Gericht ging von einer Störung des öffentlichen Friedens aus, milderte jedoch eine zunächst per Strafbefehl ausgesprochene Strafe von 120 Tagessätzen geringfügig.

Frankfurt/Main - (AZ 6151 Js 207586/20)

In der Poststelle der Krankenkasse erregte der Briefumschlag mit dem weißen Pulver im November 2019 großes Aufsehen. Man befürchtete einen gefährlichen Milzbranderreger und übergab die Substanz der Polizei. Eine eingehende Untersuchung ergab jedoch, dass es sich um harmloses Backpulver handelte.

Vor Gericht bestritt der Angeklagte, der Absender des Umschlags gewesen zu sein. Laut Urteil hatte er in der Vergangenheit persönliche Schwierigkeiten mit der Krankenkasse. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. dpa

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