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Patrick Lange aus Deutschland jubelt beim Ironman World Championship Triathlon über seinen Sieg.

Weltmeister Lange: Am Ende zählt eh nur Hawaii

Titelverteidiger Patrick Lange hat nach einer Saison ohne Sieg bei einem großen Rennen seit dem WM-Triumph vor einem Jahr rechtzeitig wieder ein gutes Gefühl.

Titelverteidiger Patrick Lange hat nach einer Saison ohne Sieg bei einem großen Rennen seit dem WM-Triumph vor einem Jahr rechtzeitig wieder ein gutes Gefühl. „Die Woche vor meiner Abreise nach Hawaii war vielversprechend und ich fühle mich von Tag zu Tag stärker”, sagte der 32 Jahre alte Hesse in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vor der Ironman-Weltmeisterschaft an diesem Samstag (18.35 Uhr MESZ) auf Hawaii.

„Die Saison war ja eine Weile eher ein bisschen holprig. In den vergangenen Wochen war es daher fast schon befreiend zu trainieren und mich ohne große Ablenkung nur darauf zu fokussieren”, sagte Lange mit Blick auf das Rennen der Rennen im Triathlon. Am Ende des Tages zähle eh nur Hawaii, betonte Lange.

Vor einem Jahr hatte er in 8:01:40 Stunden über die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen in Streckenrekordzeit gesiegt. An den Zieleinlauf kann er sich gar nicht mehr so erinnern. „Der ist so emotionsüberladen, dass da gar nicht mehr so viel von da ist.”

Vor allem seine Laufstärke ist gefürchtet, 2016 lief Lange bei seinem dritten Platz bei der WM bereits den Rekord über die Marathon-Distanz auf Hawaii in 2:39:45 Stunden.

An die Tatsache, dass er in diesem Jahr der Gejagte ist, musste sich Lange gewöhnen. „Ich habe auch deutlich gespürt, dass meine Konkurrenten vor allem bei den kleineren Wettkämpfen ihre Taktik und ihre Rennstrategie auf mich angepasst haben und ich gerade zu Beginn der Saison damit überfordert war”, sagte Lange. Im Laufe des Jahres sei er damit besser klargekommen.

(dpa)

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