Weniger Ausstoß von Kohlendioxid am Flughafen wegen Corona

Die Flaute im Luftverkehr in der Corona-Pandemie hat den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid am Frankfurter Flughafen deutlich gesenkt. Die Emissionen der startenden und landenden Maschinen sanken von mehr als einer Million Tonnen auf rund 420.100 Tonnen, wie aus der Antwort des hessischen Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Landtagsfraktion hervorgeht.

Wiesbaden - Flughafenbetreiber Fraport bilanzierte am Standort Frankfurt demnach 21.900 Tonnen CO2 an direkten Emissionen etwa aus der Verbrennung von Heizöl oder Kraftstoffen. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es 37.100 Tonnen. An indirekten Emissionen etwa durch den Bezug von Strom oder Fernwärme fielen vergangenes Jahr 107.400 Tonnen an, nach 133.200 im Jahr zuvor. Schon in den Jahren zuvor war in diesen Bereichen eine Reduktion gelungen. Fraport hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoß an Kohlendioxid bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu reduzieren.

Weitere Emissionen werden durch am Frankfurter Standort tätige Unternehmen und Personen verursacht. Zu dieser Kategorie gehört unter anderem die An- und Abreise der Passagiere per Bahn oder Auto, vor allem aber der Flugverkehr bis zu einer bestimmten Höhe (914 Meter). dpa

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