Vorhersage

Unwetter trifft Hessen:  DWD mit neuer Warnung

  • Yannick Wenig
    VonYannick Wenig
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Das schlechte Wetter, das auch in Hessen für Probleme sorgt, bleibt wohl zunächst bestehen – Hagel und Unwetter inklusive. Doch es gibt Hoffnungen auf Sommer.

Update vom Freitag, 16.07.2021, 11.15 Uhr: Nachdem heftige Unwetter und Starkregen in Hessen in letzter Zeit für Unbeständigkeit gesorgt haben, stellt sich auch in den nächsten Tagen keine Besserung ein, was das Wetter betrifft. Wie der Deutsche Wetterdienst berichtet, drohen den Menschen in Hessen weiterhin Hagel, Sturmböen und Unwetter. Letzteres ist am Freitag (16.07.2021) vor allem in Süd- und Osthessen wahrscheinlich. Es kann dabei zu einer Windgeschwindigkeit von bis zu 70 Kilometern pro Stunde und Starkregen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter kommen.

Dennoch gibt es auch einen Hoffnungsschimmer. Wie das Portal Wetter.net meldet, soll sich das schlechte Wetter in nächster Zeit nach und nach zurückziehen. Für Hessen bedeutet das, dass spätestens ab Dienstag (20.07.2021) mit mehr Sonnenschein zu rechnen ist. Laut Experten von weather.com könnten sich die Unwetter bald verziehen, und doch noch etwas sommerlicheren Temperaturen weichen.

Dunkle Wolken eines Gewitters sind am Nachmittag über Feldern im Taunus zu sehen. Menschen in Hessen müssen erneut mit schweren Gewittern rechnen.

DWD warnt vor Unwettern in Hessen: Hagel und heftige Gewitter drohen

Update vom Donnerstag, 15.07.2021, 10.50 Uhr: Die Menschen in Hessen müssen sich erneut auf Schauer und teils kräftige Gewitter einstellen. Am Donnerstagvormittag (15.07.2021) bleibt es stark bewölkt und zunächst überwiegend niederschlagsfrei, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Nachmittag kann es vor allem in der Südhälfte sowie im Bergland einzelne Schauer und teils kräftige Gewitter mit Hagel und stürmischen Böen geben. Die Temperaturen erreichen 22 bis 26 Grad.

„Regenfluten gehen seit Wochen über Deutschland nieder. Gestern auf heute Morgen gab es einen neuen Höhepunkt mit den sintflutartigen Niederschlägen. Leider folgen immer noch Niederschläge nach“, sagte Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Portal wetter.net. „Es wird zwar nicht mehr so viel geben wie in den vergangenen Stunden, aber einige Gewitter können durchaus wieder Starkregen mitbringen und Hochwasserlage bleibt weiter angespannt“.

Unwetter drohen in Hessen: Experten schlagen Alarm

Update vom Mittwoch, 14.07.2021, 11.20 Uhr: Die Menschen in Hessen müssen sich auf Starkregen und teils auch auf Unwetter einstellen. Örtlich seien extreme Unwetter am Mittwoch (14.07.2021) nicht ausgeschlossen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit. Im Laufe des Tages zieht starke Bewölkung über den Norden und Westen in Hessen. Auch in Mittelhessen drohen heftige Regenfälle*.

Teilweise fällt mehrstündiger Starkregen bis in den Unwetterbereich. Die Nachmittagstemperaturen liegen zwischen 20 und 23 Grad, in Hochlagen bei 17 bis 20 Grad. Bei Gewittern sind auch Sturmböen möglich. In der Nacht besteht anfangs lokal noch Unwettergefahr. Im weiteren Verlauf ziehen die Niederschläge bei Tiefstwerten zwischen 15 und 11 Grad ab. Am Donnerstag (15.07.2021) bleibt es vor allem in der Südhälfte bewölkt. Der DWD rechnet wieder mit Schauern und teils kräftigen Gewittern mit lokaler Unwettergefahr.

Dauerregen und kein besseres Wetter in Sicht. Die Lage an den Ufern von Bächen und Flüssen in Deutschland ist vielerorts prekär.

Hessen: Neue Unwetter im Anmarsch – Experten alarmiert

Erstmeldung vom Dienstag, 13.07.2021, 16.20 Uhr: Offenbach – Regen, Regen und nochmals Regen. Tief Bernd sorgt beim Wetter* in Deutschland für Sommer-Tristesse statt Bade-Spaß. Während andere Länder in Europa bei extremer Hitze vor sich hin schwitzen, versinken weite Teile Deutschlands, auch Hessen, im Dauerregen - Unwetter* mit starken Gewittern inklusive. Aber wie gefährlich ist die Wetterlage?

Der Westen und Südwesten von Deutschland kämpft mit heftigem, fast tropischem Dauerregen. Der Osten bekommt Hitze mit Temperaturen über der 30-Grad-Marke. Entspannter ist die Lage im Osten damit aber keineswegs. Denn die Hitze geht immer wieder mit schweren Gewittern sowie Starkregen, Hagel und Sturmböen einher, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung* vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Portal wetter.net erklärt. „Genau das ist das Problem. Wir sitzen zwischen den Stühlen. Im Westen Deutschlands vermengen sich die feuchtwarmen Luftmassen aus Osten und die kühlen Luftmassen aus Westen“, sagt er. Die Folge: Ein fast stationäres Regenband mit Dauerregen über stunden hinweg. Hinzu kommen vereinzelte Gewitter*.

Dunkle Wolken eines Gewitters sind am Nachmittag über Feldern im Taunus zu sehen. Menschen in Hessen müssen erneut mit schweren Gewittern rechnen.
TagVorhersage Wetter in Deutschland
Dienstag, 13.07.202117 bis 33 Grad, im Osten Sonne, im Westen Dauerregen.
Mittwoch, 14.07.202118 bis 32 Grad, im Osten erst Sonne, dann schwere Gewitter, im Westen Dauerregen
Donnerstag, 15.07.202116 bis 29 Grad, im Westen weiter Regen, sonst freundlich.
Freitag, 16.07.202119 bis 29 Grad, Sonnenschein, einzelne Gewitter.
Samstag, 17.07.202122 bis 28 Grad, Mix aus Sonne, Schauern und Gewittern.
Sonntag, 18.07.202122 bis 30 Grad, kaum noch Gewitter, freundlich.
Montag, 19.07.202123 bis 29 Grad, meist freundlich und trocken.
Dienstag, 20.07.202120 bis 28 Grad, Sonne und Wolken im Mix, vereinzelt Schauer.
Quelle: wetter.net

Wetter in Deutschland: Wetterdienst warnt vor Dauerregen – Kreise in Hessen betroffen

„So krasse Niederschlagssummen habe ich im Westen selten gesehen“, warnt Dominik Jung vor dem aktuellen Wetter. Deshalb appelliert der Meteorologe, auf die aktuellen Pegelstände zu achten. „In ohnehin immer wieder durch Hochwasser* gefährdeten Regionen sichern Sie Ihren Keller. Das könnte recht brenzlig werden. Ein so intensive Dauerregenlage im Sommer* und das über 72 Stunden ist im Westen des Landes eher selten.“

Regional rechnen die Experten in den nächsten 72 Stunden mit sintflutartigem Regen. Allein in diesem Zeitraum könnte die zwei- bis dreifache Monatsmenge an Niederschlag fallen. Bäche und Flüsse können somit schnell zur reißenden Gefahr werden. Es herrscht akute Unwettergefahr in Deutschland. Vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland. Auch das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (hlnug) in Wiesbaden rechnet in den nächsten Tagen mit einem Anstieg der Pegelstände der Flüsse in Hessen.

Wetter in Deutschland: Westen versinkt im Dauerregen – akute Hochwassergefahr auch in Hessen

Im Osten von Hessen ist demnach aufgrund der starken Niederschläge noch am Dienstag mit erhöhten Wasserständen zu rechnen. Vor allem im Werra- und Ulstergebiet rechnet das Umweltamt mit Überschreitungen der Meldestufen. Auch am Rhein sei aufgrund der angekündigten Regenfälle bis Donnerstag (15.07.2021) mit einem kräftigen Plus zu rechnen. Derzeit liegt der Wasserstand am Pegel Mainz bei Meldestufe Eins. Bei dieser Stufe kann es stellenweise passieren, dass Wasser übers Ufer tritt und Flächen überschwemmt. Das Wetter soll noch bis Freitag angespannt bleiben. Erst dann ist mit Besserung zu rechnen.

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Zumindest die aktuelle Vorhersage* des Experten gibt Anlass zu verhaltener Vorfreude auf Sommer-Wetter in Deutschland: „Ab dem Wochenende könnte es freundlicher werden: mehr Sonne, weniger Regen und überall sommerlich warm. Die Entwicklung ist noch etwas unsicher“, so Dominik Jung. (yw) *giessener-allgemeine.de und op-online.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jan Eifert/imago

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