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21.10.2018, Hessen, Rüdesheim: Hunderte Meter lang ist eine Sandbank, die sich in der Mitte des Rhein gebildet hat, während sich die Blätter der Weinstöcke herbstlich verfärbt haben. Monatelange Trockenheit und ausbleibende Niederschläge haben den Wasserstand des Rheins auf ein Minimum schrumpfen lassen und vielerorts den Grund des Flusses, der sonst metertief unter der Wasseroberfläche verborgen ist, sichtbar gemacht. Frachtschiffe können nur noch mit geringer Zuladung durch die Fahhrinne fahren, Autofähren haben teils bereits den Betrieb eingestellt. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Temperaturen fallen

Wetter diese Woche: Kälte ja, Regen nein

Die Temperaturen gehen immer weiter zurück. Nach einem nochmal sehr goldigen Oktoberwochenende wird es in dieser Woche zeitweise recht frisch. Zum letzten Oktoberwochenende könnte es pünktlich zum Beginn der Winterzeit auch Schneeflocken bis auf 500 Meter herab geben. Die Höchstwerte liegen am kommenden Wochenende nur noch zwischen 5 und knapp 10 Grad. Aber auch in den nächsten Nächten müssen wir mit Boden- und Luftfrost rechnen. Endet in dieser Woche auch die Dürre und ist die Kälte nachhaltig?

Update vom Freitag, 1.11.2019, 12.13 Uhr: Das Wetter in Hessen wird zwar wärmer, aber ungemütlich. Ein Wetterexperte spricht eine Sturmwarnung aus.

Erstmeldung: Die Temperaturen gehen immer weiter zurück. Nach einem nochmal sehr goldigen Oktoberwochenende wird es in dieser Woche zeitweise recht frisch. Zum letzten Oktoberwochenende könnte es pünktlich zum Beginn der Winterzeit auch Schneeflocken bis auf 500 Meter herab geben. Die Höchstwerte liegen am kommenden Wochenende nur noch zwischen 5 und knapp 10 Grad. Aber auch in den nächsten Nächten müssen wir mit Boden- und Luftfrost rechnen. Endet in dieser Woche auch die Dürre und ist die Kälte nachhaltig?

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Von Normalität kann aber weiterhin nicht die Rede sein. Denn die ungewöhnliche Trockenheit bleibt uns weiter erhalten. Zumindest  bis diesen Freitag ist noch kein nennenswerter Regen in Sicht.  "Die Regensummen sind nicht ausreichend, um die große Dürre 2018 zu beenden", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. "Dazu bräuchte es flächendeckend über mehrere Tage hinweg 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter." Vor allem im Südwesten spitze sich die Lage langsam zu. Vor allem im Rhein werden laut Jung die Rekordpegel weiter fallen.

red

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