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Festnahmen nach SEK-Einsätzen in der Wetterau und Alsfeld: Ermittler finden verdächtige Ware

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Von: Florian Dörr

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Auch Spezialkräfte der Polizei waren in Rosbach und Alsfeld im Einsatz. (Archivbild)
Auch Spezialkräfte der Polizei waren in Rosbach und Alsfeld im Einsatz. (Archivbild) © Boris Roessler/dpa

Spezialkräfte der Polizei nehmen vier Männer in Rosbach und Alsfeld fest. Die Vorwürfe wiegen schwer.

Rosbach/Alsfeld/Gießen – Am Montag (23. Mai) sind Spezialkräfte der Polizei in der Wetterau und im Vogelsbergkreis angerückt. Ihr Ziel: zwei Brüder und zwei weitere Männer. Sie stehen laut der Staatsanwaltschaft Gießen unter dem Verdacht, mit Drogen in „nicht geringer Menge“ gehandelt zu haben.

Die Spezialkräfte und Beamte der Wetterauer Kripo waren in Rosbach (Wetterau) und Alsfeld (Vogelsbergkreis) im Einsatz. Sie nahmen die vier Männer (34, 26, 37 und 28 Jahre alt) fest und durchsuchten die Wohnungen.

Festnahmen nach SEK-Einsätzen in Rosbach und Alsfeld: Vier Männer unter Verdacht

Bargeld in Höhe von 178.000 Euro, rund 2,5 Kilogramm Marihuana und 110 Gramm Kokain wurden sichergestellt, dazu mehrere Mobiltelefone, zwei Autos und diverse Waffen. Bei der Staatsanwaltschaft Gießen ist unter anderem von Schreckschusswaffen und Reizstoffsprühgeräten die Rede.

Am Dienstag (24. Mai) wurde das Quartett aus dem Vogelsbergkreis und der Wetterau an den Amtsgerichten Gießen und Friedberg vorgeführt. Die zuständigen Ermittlungsrichter erließen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen jeweils Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Als Haftgrund gilt die Fluchtgefahr. (fd)

Eine andere Aktion mit schwerbewaffneten Polizeikräften sorgte in den vergangenen Wochen für einige Aufregung im Kreis Gießen.

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