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Wetzlar erinnert mit „Goethesommer“ an berühmten Gast

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Die Stadt Wetzlar widmet diesen Sommer ihrem berühmten temporären Einwohner Johann Wolfgang von Goethe. In diesem Jahr jährt es sich zum 250. Mal, dass der Dichter (1749-1832) in der mittelhessischen Stadt wohnte - und ihn Erlebnisse während seines Aufenthalts zu seinem Briefroman „Die Leiden des jungen Werther“ inspirierten. Bis September gibt es in Wetzlar zahlreiche Veranstaltungen, die „poetisch, musikalisch und dramaturgisch“ an die Zeit Goethes in der Stadt erinnern sollen.

Wetzlar - Auf dem Programm des „Goethesommer“ stehen unter anderem Führungen, Lesungen, Musik und Musicalaufführungen.

Goethe lebte ab Mai 1772 für mehrere Monate in Wetzlar. Der junge Frankfurter Schriftsteller und Jurist sollte hier als Praktikant am Reichskammergericht Erfahrungen sammeln. Allerdings: „Goethe beschäftigte sich mit der „Juristerei“ nur beiläufig und ging umso eifriger seinen literarischen und künstlerischen Neigungen nach“, wie die Stadt das Verhalten des Dichters beschreibt. Dieser verliebte sich dann auch noch in die bereits verlobte Charlotte Buff, am Ende blieb ihm nur der Rückzug. Diese und weitere Erfahrungen in Wetzlar verarbeitete Goethe später in seinem berühmten Roman „Die Leiden des jungen Werther“, der 1774 erschien. dpa

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