Lokführer-Streik im Personenverkehr
+
Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer nehmen an einer Protestkundgebung teil.

Wieder Streik bei der Bahn: Zugausfälle

Der erneute Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei der Deutschen Bahn wird ab Donnerstag (2.00 Uhr) den Zugverkehr in Hessen wieder stark beeinträchtigen. Reisende und Pendler müssen sich auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen, die Bahn hat die Fahrpläne im Regionalverkehr deutlich eingeschränkt. Der Streik im Personenverkehr der Deutschen Bahn endet in der Nacht zum Dienstag (2.

Frankfurt/Main - 00).

Die meisten S-Bahnen-Linien im Rhein-Main-Gebiet fahren bis dahin nur alle 60 Minuten, die Linien S7 und S9 fallen an den fünf Streiktagen komplett aus. Auch für mehrere andere Linien im Regionalverkehr gilt ein ausgedünnter Takt oder die Züge fahren nur auf bestimmten Abschnitten. Nicht vom Streik betroffen sind dagegen Linien, die von anderen Bahngesellschaften bedient werden, etwa die Hessische Landesbahn, Vias oder Vlexx.

Die Deutsche Bahn will beim Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) deutschlandweit rund ein Viertel des normalen Fahrplans im Fernverkehr anbieten, im Regionalverkehr sollen es im Schnitt etwa 40 Prozent des üblichen Angebots sein. Bahnreisende sollten sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite bahn.de über ihre Verbindungen informieren. Ab Mittwoch um 14.00 Uhr sei der Ersatzfahrplan auch in der Reiseauskunft und in der App der Deutschen Bahn abrufbar.

Die Deutsche Bahn hat außerdem eine kostenfreie Hotline eingerichtet: 08000 996633. Die Bahn hat dazu aufgerufen, nicht unbedingt notwendige Reisen mit Fernverkehrszügen zu verschieben. dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare