+
Welche Lokale sauber sind und welche nicht, erfahren Verbraucher ab sofort im Internet.

Verbraucherschutz

Schockierende Bilder von Ekel-Restaurants in Hessen - Gaststättenverband kritisiert das Vorgehen 

Um Verbraucher zukünftig besser zu schützen, hat das Land Hessen eine neue Gesetzesgrundlage zur Veröffentlichung von Verstößen gegen das Lebensmittelrecht geschaffen. Kritik kommt vom Gaststättenverband.

Update, 19. April, 10.11 Uhr: 

Die Veröffentlichung von Hygienemängeln in hessischen Restaurants, Gaststätten und Cafés auf einer Internet-Plattform des Landes stößt auf Kritik. Sowohl dem Gaststättenverband Dehoga als auch Verbraucherschützern sind die veröffentlichten Informationen nicht aussagekräftig genug. Die Verbraucherzentrale Hessen etwa monierte: "Es wird immer nur die gleiche Formulierung genutzt, dabei möchte der Verbraucher doch wissen, was genau bemängelt wurde."

Seit dieser Woche werden im Internet die Namen von Betrieben bekanntgegeben, bei denen Lebensmittelkontrolleure erhebliche Mängel gefunden haben. Erste Einträge sind bereits zu finden.

Erstmeldung, 15. April, 7:11 Uhr: Wiesbaden - Das Land Hessen veröffentlicht fortan im Internet gravierende Hygienemängel in Restaurants, Cafés und Gaststätten. Das teilte das Verbraucherschutzministerium am Sonntag mit. Die entsprechende Gesetzesgrundlage zur Veröffentlichung von Verstößen gegen das Lebensmittelrecht sei am Freitag vom Bundesrat verabschiedet worden, hieß es. Die Informationen sollen demnach "ab sofort" auf der Seite "VerbraucherFenster Hessen" erscheinen.

Gravierende Hygienemängel im Internet

"Damit sorgen wir für Transparenz und mehr Verbraucherschutz. Außerdem bietet dies Restaurants einen Anreiz, sich zu verbessern", teilte Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne) in Wiesbaden mit. Auf der Plattform sollen neben den entdeckten Hygienemängeln auch Verstöße gegen das Lebensmittelrecht veröffentlicht werden, beispielsweise wenn Grenzwerte oder Höchstgehalte überschritten werden.

Internetseite zu Verstößen gegen das Lebensmittelrecht

Indes sollen nur erhebliche Mängel bekannt gegeben werden, bei denen ein Bußgeld von mindestens 350 Euro zu erwarten ist. Dabei würden die Namen der Unternehmen - wie vom Gesetzgeber vorgesehen - genannt. Die Daten sollen nach sechs Monaten wieder gelöscht werden.

(dpa/lhe)

Lesen Sie auch:

Crack-Küche in Hotelzimmer entdeckt - spektakuläre Festnahme an der Hauptwache: Die Frankfurter Polizei entdeckt Crack-Küche in einem Hotel im Gutleutviertel, dem vorangegangen ist eine spektakuläre Festnahme an der Hauptwache.

Feuer in Einfamilienhaus - Behinderungen auf B3 wegen Löscharbeiten

Am Montagmorgen musste die Feuerwehr zu einem Brand in Zwingenberg ausrücken. Die Löscharbeiten dauern an.

Taxifahrer dreht durch - Fahrgast rettet sich mit Hechtsprung in Hecke: Ein Taxifahrer jagt einen Fahrgast mit seinem Auto - dieser konnte sich nur mit einem Hechtsprung in die Hecke vor der Attacke retten.

Bombe im Main erfolgreich gesprengt – spektakuläre Bilder aus Frankfurt

Am Palmsonntag wurde eine Bombe im Main erfolgreich entschärft. Dafür musste ein großer Teil der Frankfurter Innenstadt evakuiert werden- hier finden Sie alle Informationen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare