In Wiesbaden zwingt ein Rohrbruch den Versorgungsdienstleister ESWE, tausenden Menschen das Wasser abzustellen. (Symbolbild)
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In Wiesbaden zwingt ein Rohrbruch den Versorgungsdienstleister ESWE, tausenden Menschen das Wasser abzustellen. (Symbolbild)

Wasserleck in Wiesbaden

Massiver Rohrbruch: Tausende Menschen ohne Wasser – Leck gefunden und geschlossen

  • VonSebastian Richter
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Wegen eines Rohrbruchs waren Tausende Menschen in Wiesbaden ohne Wasser. Doch mittlerweile kann die städtische Wasserversorgung eine frohe Nachricht übermitteln.

Update vom Montag, 28.06.2021, 14.00 Uhr: Der Stadtteil Delkenheim in Wiesbaden hat wieder fließendes Wasser. Nachdem am Sonntagmorgen ein massiver Wasserverlust im Wasserbehälter in dem Wiesbadener Stadtteil festgestellt worden war, hat Versorger ESWE das Leck nun gefunden und geschlossen.

Betroffen war die Wasserleitung zwischen Max-Planck-Ring und Eppsteiner Straße. Mittlerweile wurde die Leitung abgeschiebert, um auf die Reparaturarbeiten vorzubereiten. Diese sollen am Montag (28.06.2021) beginnen, wie ESWE Versorgung am Sonntagabend mitteilte. Der gesamte Ort war nach mehreren Stunden wieder mit Wasser versorgt.

Massiver Rohrbruch – Tausende Menschen ohne Wasser

Erstmeldung vom Sonntag, 27.06.2021, 14.14 Uhr: Am Sonntag (27.06.2021) ist in der Landeshauptstadt Wiesbaden ein Wasserrohr gebrochen. Tausende Menschen mussten deswegen über Stunden ohne Trinkwasser auskommen. Laut Angaben des Versorgers ESWE war vermutlich ein Leck im Trinkwasserbehälter. Die Wasserversorgung wurde daraufhin immer wieder unterbrochen.

Am Morgen leerte sich in Wiesbaden ein Trinkwasserbehälter wesentlich schneller als gewöhnlich. In einer Stunde sei etwa die Hälfte des Inhalts abgeflossen, doppelt so schnell wie üblich. „Das ist sehr ungewöhnlich. Gerade an einem Sonntagmorgen“, sagte ein ESWE-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Rohrbruch in Wiesbaden: Tausende Menschen ohne Wasser

Um die defekte Stelle im Rohr zu finden, musste der Versorger immer wieder Teile der Leitungen im Stadtteil Delkenheim sperren. Inzwischen vermutet ESWE den Rohrbruch unter einem Acker bei Wiesbaden.

Die Begründung des Verdachts: Keine Straßen wurden überflutet. Am Sonntagnachmittag dauerte die Suche nach dem Leck noch an. „ESWE-Experten sind mit Hockdruck dabei, das Leck zu orten, um an Ort und Stelle aufgraben und die schadhafte Stelle reparieren zu können“, so ESWE Versorgung gegenüber dem Nachrichtenportal Merkurist.de.

Der Behälter mit dem Leck kann bis zu 400.000 Liter fassen. Etwa 5000 Menschen in Delkenheim sind betroffen. (spr/dpa)

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