Wohnungsgesellschaft investiert Milliarden in Mietwohnungen

Die Frankfurter Wohnungsgesellschaft ABG treibt ihr Neubauprogramm voran. Von diesem Jahr bis 2026 sollen rund 4900 neue Wohnungen fertiggestellt und mit der Planung und dem Bau von weiteren rund 2000 Wohnungen begonnen werden, teilte die ABG Frankfurt Holding am Dienstag mit. „Dafür wird die ABG über 2 Milliarden Euro investieren“, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD), der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender bei der städtischen Gesellschaft ist, laut Mitteilung.

Frankfurt/Main - Damit reagiere man auf die große Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt.

Die ABG Frankfurt Holding hat den Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr 649 Neubauwohnungen fertiggestellt, rund 40 Prozent davon würden für Mieter mit kleinen und mittleren Einkommen gefördert. Das Unternehmen, dessen Mehrheitsgesellschafter die Stadt Frankfurt ist, ist Vermieter von knapp 54.000 Wohnungen und rund 1000 Gewerbeeinheiten in Frankfurt und der Rhein-Main-Region.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die ABG mit 790 Beschäftigten einen Gewinn von fast 74 Millionen Euro, wie Frank Junker, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Dienstag berichtete. Die Corona-Pandemie habe zwar Spuren in der Bilanz hinterlassen. Bei der Vermietung von Wohnungen habe es aber dank der Hilfen der Politik so gut wie keine Mietausfälle gegeben. Anders sehe es bei Gewerbeimmobilien aus. dpa

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