Was wollen die Parteien gegen Stau und volle Züge tun?

CDU Die CDU verweist auf die „Rekordinvestitionen in Straßenbau sowie im Schienenverkehr“ der amtierenden Landesregierung. Hessen werde mit dem Um- und Ausbau von Schiene und Straße zukunftsfest,

Die

CDU

verweist auf die „Rekordinvestitionen in Straßenbau sowie im Schienenverkehr“ der amtierenden Landesregierung. Hessen werde mit dem Um- und Ausbau von Schiene und Straße zukunftsfest, damit es weiter als Transitland und zentraler Verkehrsknotenpunkt in Europa funktioniert. Außerdem werde der ÖPNV finanziell gefördert wie nie zuvor. „Mit diesen Sanierungsoffensiven wollen wir gleichzeitig den Staus auf hessischen Straßen begegnen.“

Die

SPD

will den ÖPNV in den Ballungsräumen und auf dem Land ausbauen. Die Fahrpreise für Busse und Bahnen sollen deutlich sinken. Neue Konzepte sollen die verschiedenen Arten der Mobilität besser verzahnen: Von der Schiene über Bus und Taxi bis zum Fahrrad. So werde auch die Belastung der Menschen und der Umwelt durch Schadstoffe sinken: „Unser Ziel ist es, dass bis 2030 in allen hessischen Großstädten keine Busse mit konventionellem Antrieb mehr fahren“, heißt es im

SPD

-Wahlprogramm.

Die

Grüne

n wollen die klimaschonende Verkehrswende weiter voranbringen. Das bedeute für alle mehr Lebensqualität und weniger Lärm, Abgase, Staus und Verspätungen. „Deshalb wollen wir die finanzielle Ausstattung für Busse und Bahnen weiter verbessern und weitere günstige Flatrate-Tickets nach dem Vorbild des Schülertickets schaffen, zum Beispiel für Seniorinnen und Senioren.“ Mehr Geld soll in den Rad- und Fußwegebau fließen.

Die

Linke

will den ÖPNV weiter ausbauen und die Preise senken – bis hin zum Nulltarif. Alle Bahnhöfe in Hessen sollen im Rahmen eines hessenweiten Modernisierungskonzepts barrierefrei ausgebaut werden.

Die

FDP

will mehr Geld in die Planung und den Bau von Straßen und Schienen investieren. „Wir wollen außerdem durch digitale Instrumente Auto, Bahn, Busse und Fahrrad besser vernetzen.“ Der Flughafen Frankfurt sei mit 80 000 Arbeitsplätzen der größte Jobmotor in Hessen und unverzichtbar. Das Terminal 3 ist für die

FDP

ein wichtiges Projekt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Die

AfD

setzt auf einen stärkeren Ausbau etwa von Umgehungsstraßen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Die Partei fordert außerdem, den „Sanierungs- und Ausbaustau auf Bundes- und Landes- und kommunalen Straßen“ zu beenden.

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